SOFJA GÜLBADAMOVA

Biographie

Sofja Gülbadamova, Preisträgerin und Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe in USA, Frankreich, Spanien, Russland und Deutschland, gewann im Jahr 2008 gleich zwei internationale Klavierwettbewerbe in Frankreich: Den Concours international pour piano in Aix-en-Provence sowie den 6.Internationalen Francis-Poulenc-Klavierwettbewerb, wo ihr außer des 1.Preises zusätzlich noch der Spezialpreis für die beste Interpretation der Werke von Poulenc zuerkannt wurde. Im Juli 2010 gewann sie den Grand Prix beim Internationalen Rosario-Marciano-Klavierwettbewerb in Wien.  Im Oktober 2010 wurde ihr der 2.Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „André Dumortier“ in Belgien verliehen.

 

Zu ihren letzten Erfolgen gehört ihr Debüt – Rezital in London im April 2010 in der Reihe der „World Concert Pianists“ in St.Martin-in-the-Fields sowie die im Januar 2010 absolvierte Tournée in Chile, wo sie mit großem Erfolg im Teatro Municipal in Viña del Mar und bei den Festivals “Semanas Musicales” in Reñaca sowie „Semanas Musicales“ in Frutillar auftrat, was ihr sehr positive Presse einbrachte. Darüber hinaus gab sie einen Meisterkurs am „Konservatorium Sergei Prokofiev“ in Viña del Mar.

Sofja Gülbadamova gastiert regelmäßig bei renommierten Festivals, so standen im Sommer 2009 Soloabende beim „Schöneberger Musiksommer“, beim Festival „Les nuits du Suquet“ in Cannes sowie beim „Festival de la Vézère“ auf ihrem Programm. Im Sommer 2010 gab sie ein begeistert aufgenommenes Rezital beim Festival „Liszt en Provence“ und gastierte als Solistin im Klavierkonzert e-moll op.11 von F.Chopin mit dem Orchestre de Chambre de la Nouvelle Europe unter der Leitung von Nicolas Krauze beim Festival d’Hardelot. Beim internationalen Klavierfestival „Pianistische Nächte“ in Kischinau (Moldavien) trat sie im Juni 2009 als Solistin im Klavierkonzert von Antonin Dvorak unter der Leitung von Didier Talpain auf. Im Frühjahr 2009 nahm sie 2 neue CD’s auf, die beim französischen Label „Passavant Music“ erscheinen: Eine mit den Werken von Sergei Prokofjev, darunter das 3.Klavierkonzert mit der Südwestdeutschen Philharmonie unter Vassilis Christopoulos, und die andere mit einer Auswahl der Werke Johannes Brahms’ sowie Ernst von Dohnányi’s.

 

Seit 1992 konzertiert Sofja Gülbadamova erfolgreich in Russland, Österreich, USA, Polen, Dänemark, in der Schweiz, in den Niederlanden (Beurs van Berlage in Amsterdam) und in Frankreich (Arsenal in Metz, u.a. Cité de la Musique und Salle Cortot in Paris) sowie in vielen Städten Deutschlands als Solistin und mit bedeutenden Orchestern, u.a. dem Symphonieorchester des staatlichen Rundfunks und Fernsehens Russlands, dem   Collegium Instrumentale Halle, der Magdeburgischen Philharmonie, den Bergischen Symphonikern, dem Lübecker Philharmonischen Orchester, der Cappella Istropolitana und der Polnischen Kammerphilharmonie, unter der Leitung von Christian Ehwald, Frank Cramer, Volker Schmidt – Gertenbach und Wojciech Rajski,   um nur  einige zu nennen.

In den letzten Jahren war sie zu Gast bei solchen Festivals wie dem Braunschweiger Kammermusikpodium, dem Schleswig – Holstein Musik Festival, den Internationalen Telemann – Festtagen, den Festspielen Mecklenburg – Vorpommern, dem Rheingau Musikfestival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Internationalen Musikfestwochen Luzern (Schweiz), dem Internationalen Festival „Rückkehr“ (Moskau, Russland), Moulin d’Andé (Frankreich) und dem Internationalen Muziekzomer Gelderland (Niederlande).

 

Als Kammermusikpartnerin ebenfalls sehr gefragt, trat sie an der Seite solcher Künstler auf wie James Tocco, Gert von Bülow, Denis Goldfeld, Priya Mitchell, Aleksandr Khramouchin, Guillaume Martigné, Quartetto Prometeo sowie Aviv Quartett.

Geboren wurde Sofja Gülbadamova 1981 in Moskau (Russland). Ihre musikalische Ausbildung fing sie 1986 an der weltberühmten Gnessins’ Spezialmusikschule (später Lyzeum) für hochbegabte Kinder in der Klasse von Michail Chochlov an. 1996 setzte sie ihr Studium beim amerikanischen Ausnahmepianisten Prof. James Tocco an der Musikhochschule Lübeck fort, später studierte sie bei Prof. Jacques Rouvier (CNSMD de Paris) und rundete ihre Ausbildung mit der Unterstützung der Zaleski Stiftung an der legendären Ecole Normale de Cortot in Paris ab, wo sie u.a. bei Guigla Katsarava Unterricht nahm und 2009 ihr Diplôme Supérieur de Concertiste (Konzertexamen) „à l’unanimité et avec les félicitations du Jury“ (einstimmig und mit den Glückwünschen der Jury) abschloss. Der Jury gehörten unter anderem solch namhafte Pianisten an wie Gabriel Tacchino und Aldo Ciccolini.